K Joanna Chalupczak

Mit dem 29er kommt man in Heidelberg zum Boxberg. Der Stadtteil wurde in den 70ern auf ca. 250 Meter Höhe gebaut und derzeit wohnen dort ca. 3900 Menschen. Nur ca. 20 % von dem Stadtteil sind bebaut und er bietet einen tollen Blick ins Rheintal. Gleichzeitig gilt der Stadtteil aber als sozialer Brennpunkt und ist als solcher immer wieder in der Diskussion. (und das obwohl wenn man sich unterschiedlichste Statistiken zur Heidelberger Stadtteilen anschaut, landet Boxberg meistens in der goldenen Mitte). Dieses Foto steht für die unsichtbaren Grenzen die (abgesehen von den realen) zwischen verschiedenen Stadtteilen gezogen werden. Bestimmte Milieuzugehörigkeit kann eine dauerhafte positive oder negative Auswirkung auf unsere Lebensführung haben. Wohnverhältnisse haben einen großen Einfluss auf unser Leben (da sie sich indirekt u.a. auch auf Arbeits- oder Freizeitbedingungen auswirken). Sie spiegeln die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe welche auf sozialem Status (z.B. Einkommen, Bildung) basiert. Dementsprechend impliziert Stadtteil in dem wir wohnen unseren sozialen Status. Durch die strikte, meist finanziell bedingte, Trennung in der Städten verlieren die Armen und Reichen den Kontakt zueinander. Sie können gegenseitige Situation nur schlecht nachvollziehen was die unconscious biases aus der Stereotypengalerie in unseren Köpfen gegenüber den anderen nur noch festigt.



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