Bourdieu definiert das Studium im ersten Teil des Kapitels als den Vorgang sich selbst produktionsfähig zu machen und sich somit auf den zukünftigen Beruf vorzubereiten. Mit dieser Operationalisierung widerspricht er allem mythischen, was aus seiner Sicht mit dem Studium oftmals verbunden wird. Dies beruht zum einen auf dem Abstand zwischen Studiengang und rationalem Berufswunsch und der Tauschbeziehung zwischen Lehrenden und Studenten, als die gegenseitige Anerkennung der Begabung. Der Hauptkritikpunkt, welcher in diesem Zusammenhang besonders formuliert wird tangiert ins besonders die…