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In Durkheims Werk „Die elementaren Formen des religiösen Lebens“, aus dem Jahre 1912 befasst sich der französische Soziologe und Philosoph mit der Frage, was Religion eigentlich ist. Das besondere an Durkheims Theorie ist vermutlich, dass für ihn die Religion selbst als wesentliche Funktion zur Stiftung eines kollektiven Gefühls innerhalb einer Gemeinschaft beiträgt, sowie gesellschaftliche Identität fördert. Aus Durkheims Perspektive sind Religion und Rituale für eine funktionierende Gesellschaft elementar. Die ersten Denksysteme, die sich der Mensch von der Welt und von sich selbst gemacht…