Emile Durkheim versucht sich im ersten Kapitel seines Werkes „Die elementaren Formen des religiösen Lebens“ aus dem Jahre 1912 der Religion im Sinne eines gesellschaftlichen Phänomens zu nähern. Dabei versucht er Religion möglichst allgemein zu beschreiben, sodass seine Beschreibung auf alle bekannten religiösen Strömungen angewandt werden kann. Zu diesem Zweck bedient er sich einiger Methodiken, die ihm eine entsprechende Definition ermöglichen. Er benutzt zunächst bestehende Definitionen über den Charakter von Religionen und prüft diese auf ihre Konsistenz im Bezug auf verschiedene…