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Durkheim definiert Religion als „ein solidarisches System von Überzeugungen und Praktiken, die sich auf heilige, d.h. abgesonderte und verbotene Dinge, Überzeugungen und Praktiken beziehen, die in einer und derselben moralischen Gemeinschaft, die man Kirche nennt, alle vereinen, die ihr angehören“ (S. 76). Diese Definition hat insofern eine kulturelle Dimension, als dass sie Religion als ein Ideensystem mit einem praxistheoretischen Hintergrund versteht, wie in Form von Riten, Dogmen, Zeremonien und Mythen (S. 60) und eine spezifische integrative Form menschlichen Zusammenlebens formuliert…