Max Webers Beiträge zu sozialen Grenzen fußt auf einem Machtsoziologischen Zugang. Macht wird dabei als Chance den eigenen Willen bzw. Willen der Gemeinschaft durchzusetzen, auch gegen den Widerstand anderer Personen, gesehen. Stabile soziale Ordnungen können so als End- oder Zwischenergebnis vergangener und aktueller gesellschaftlicher Auseinandersetzungen gesehen werden, deren Ergebnis institutionalisiert auf Dauer gestellt wird. Rechtsordnungen, als Resultat dieser machtvollen Gruppenauseinandersetzungen, bestimmen weitgehend über weitere, den jeweiligen Gruppen (hier: Klassen, Stände…