C)

Weber weist zunächst darauf hin, dass er sich um keine „begriffliche Definition“, sondern um eine provisorische Veranschaulichung bemüht, wenn er den Geist des Kapitalismus charakterisiert. Er zieht Aussagen Benjamin Franklins heran, welche laut Weber den Geist des Kapitalismus in „nahezu klassischer Reinheit“ (Weber S. 12) enthalten. Im Zentrum dieser „Philosophie des Geizes“ (Weber S. 13) steht demnach die Verpflichtung des Einzelnen zur Vergrößerung seines Vermögens – dieses Streben nach Mehr ist dabei allerdings nicht Mittel zum Zweck, etwa um sich vom Gewinn etwas leisten zu können…