In Mary Douglas Text „Ritual, Reinheit und Gefährdung“, aus seinem Werk „Ritualtheorien“, beschäftigt sich der Autor mit der gesellschaftlichen Konzeption dessen, was rein und was wiederum nicht als rein erachtet werden darf. Er verweist zu Beginn seines Textes auf den Umstand, dass eine Sache oder ein Tatbestand, nicht auf Basis ihrer eigenen spezifischen Eigenschaften als rein bzw. unrein erachtet werden kann, sondern dass diese Zuschreibung ausschließlich subjektiv getroffen werden, diese subjektive Betrachtung jedoch in hohem Maße von dem Wertekomplex der das Individuum umgebende…