F) Elisabeth Märtens

In Mary Douglas’ Text ist die Rede von Formen der Verunreinigung. Angefangen wird mit der Erklärung von Schmutz. „Schmutz als Absolutes gibt es nicht“ (S. 77) heißt es bei der Autorin. Man versteht ihn erst in einem Kontext - er ist also etwas Relatives. Douglas gibt hier das Beispiel der Schuhe an, die an sich nichts Schmutziges sind, es jedoch werden, wenn man sie auf den Esstisch stellt. Die Haltung der Individuen gegenüber Schmutz ist also eine „Reaktion, die alle Gegenstände und Vorstellungen verdammt, die die gängigen Klassifikationen durcheinanderbringen oder in Frage stellen können.“…