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Adorno und Horkheimer verstehen unter Kulturindustrie die Vermarktung von Kultur. Laut den Autoren „schlägt [Kultur] alles mit Ähnlichkeit“ (Adorno/Horkheimer 1969: 128), welche in den verschiedenen Ländern kaum zu unterscheiden ist. Gemeint ist hiermit, dass Kultur heute sozusagen einheitlich geworden ist und dass an endlosen Stellen gleiche Wünsche und Begehren mit Standardgütern beliefert werden (vgl. Adorno/Horkheimer 1969: 129). Eben diese Standards ergaben sich laut Adorno und Horkheimer aus den Bedürfnisse der Konsumenten und wurden somit an letztere konformiert. Man könnte fast…