G) Elisabeth Märtens

Der erste, die obere Klasse definierenden Mechanismus ist der des demonstrativen Müßigganges. Das Leben der besitzenden Oberklasse wird durch ein Verbot der produktiven Arbeit (vgl S. 52) beherrscht. Letztere wird mit Schwäche verbunden und ist somit ein Zeichen der Minderwertigkeit. Die obere Klasse zeichnet sich also durch Besitz von Reichtum und Macht aus - allein reicht dies jedoch nicht. „In den Augen aller zivilisierten Menschen ist ein Leben der Muße an sich und in seinen Folgen schön und adelt denjenigen, der es lebt.“ (S. 53) Es ist also anzunehmen, dass ein müßiges Leben der…