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Die Untersuchung von Alltagssituationen ist sofern kultur-soziologisch interessant, da die moralische Ordnung aus eben diesen regelgeleiteten Alltagstätigkeiten besteht (vgl Garfinkel 2020: 77). Dieser Alltag ist durch „natürliche Tatsachen“ (ebd.) gekennzeichnet, die nicht nur durch die Vertrautheit der Szenen moralische Tatsachen sind, sondern hauptsächlich durch ihr moralisch richtiges oder moralisch falsches Wesen. Laut Garfinkel sind diese „natürlichen Tatsachen“ höchst bedeutsam im täglichen Dasein der Mitglieder. Diese vertraute Alltagswelt ist ein vorrangiger Gegenstand der…