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Im Text „Studien zu den Routinebedingungen von Alltagstätigkeiten“ von Harold Garfinkel geht es darum, wie alltägliche Handlungsabläufe geordnet sind und die Relevanz bedeutungsvoller Hintergrundeigenschaften. Hierbei handelt es sich um standardisierte „gemeinsame Verständnisse“ (S. 115), die von allen Mitgliedern einer Gemeinschaft verstanden und reproduziert werden können. Diese werden von den Akteuren als „natürliche Tatsachen“ empfunden und regeln deren moralisches Empfinden und Handeln. Solange ein Akteur innerhalb der standardisierten Alltagswelt agiert, könne man ihn als „kulturellen…