Nach DiMaggio müssen Unterschiede des Geschmacks auf Grenzen in Form von kulturellen Praxen/Gewohnheiten beruhen um sinnvoll soziale Grenzen zu schaffen (vgl. S.21) - unterschiedliche Geschmäcker definieren also indirekt soziale Klassen, indem sie die Individuen zu unterschiedlichen Präferenzen kulturellen Zeitvertreibs leiten. Um dies verständlicher zu gestalten, erläutert DiMaggio die Etablierung von Theater, Oper und Tanz in der Hochkultur der US-amerikanischen Geschichte. Es gab immer schon Unterschiede in Bezug auf den individuellen Geschmack - durch Mangel eines institutionelles…