Laut Douglas ist Schmutz, respektiv Unreinheit ein Zeichen der Unordnung. Dies wiederum impliziert die Existenz einer Ordnung, gegen welche der Schmutz verstößt. Wenn man also gegen Schmutz ankämpft, so verleiht man seiner Umgebung eine neue, positive Ordnung (vgl. Douglas 1998: 78). Des Weiteren ist die Autorin der Meinung, manche Formen der Verunreinigung werden als Parallelen genutzt, die eine allgemeine Sicht der sozialen Ordnung zum Ausdruck bringen sollen (vgl. ebd.). Unreinheit ist wiederum etwas Relatives: hier wird das Beispiel der Schuhe angegeben, welche an sich nichts Schmutziges…