Horkheimers Aufsatz liegt die Frage nach der gegenwärtigen Auffassung von Kritik zugrunde. Daran anschließend fragt er nach den Prinzipien, anhand derer Kritik geübt werden soll. Wichtig ist dabei aufzuzeigen, dass Horkheimer einen Übergang der Herrschaft (weg vom „Bürgertum“) zur „Arbeiterschaft“ als wünschenswerten Wandel beschreibt. Das Hauptproblem, welches der Beantwortung seiner Frage im Wege steht, sieht Horkheimer in der gesteigerten Dynamik der Gesellschaft: Er erachtet die derzeitigen Verhältnisse und Bewegungen als unabänderlich.