L) Catharina Zipfel

Die französische Philosophin Simone de Beauvoirs steht paradigmatisch mit dem folgenden Satz: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ (vgl. Beauvoir: 1951, 265), für einen radikalen Umbruch der feministischen Theorie und Geschlechterforschung. Sie vertritt die These, dass die ‚Geschlechterrollen‘ weder angeboren noch kulturell festgeschrieben sind, sondern Ergebnis historisch-gesellschaftlicher Prozess ist.