Gildemeister befasst sich mit dem Konzept des des „doing gender“, welches aus der interaktionstheoretischen Soziologie entstammt und in der Geschlechterforschung zu einem Synonym für die in dieser Tradition entwickelte Perspektive einer „sozialen Konstruktion von Geschlecht“ geworden ist (vgl. S.137) . Es besagt grundsätzlich, dass "Geschlechtszugehörigkeit und Geschlechtsidentität als fortlaufender Herstellungsprozess aufzufassen sind, der zusammen mit faktisch jeder menschlichen Aktivität vollzogen wird und in den unterschiedliche institutionelle Ressourcen eingehen" (S.137). So machen…