Esser unterscheidet zwischen sechs Formen von Sinn. Beim semantischen Sinn handelt es sich um die inhaltliche Bedeutung, die ein Objekt für ein Kollektiv von Akteuren hat, welches dann ein Zeichen ist, das wiederum auf einen bestimmten anderen Inhalt verweist (vgl. Esser 2010: 312). Der subjektive Sinn bezieht sich auf die Absichten, Intentionen und „guten Gründe“, welche ein Akteur mit seinem Handeln verbindet. An dieser Stelle erwähnt Esser auch Max Weber, denn laut ihm wird ein reaktives „Verhalten“ durch den subjektiven Sinn zu einem verstehbaren „Handeln“ (vgl. ebd.). Der soziale Sinn…