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Hartmut Esser differenziert zwischen sechs Formen von Sinn. Der semantische Sinn bezieht sich auf ein Objekt, dass für ein Kollektiv von Akteuren eine bestimmte inhaltliche Bedeutung besitzt und so zum Symbol wird. Der subjektive Sinn, orientiert an Max Weber, beschreibt die Absichten, Motivation(en) und Intentionen eines Akteurs zu/bei einer Handlung. Wird ein subjektiver Sinn von mehreren Akteuren geteilt und etabliert sich folglich als soziale Regel(n), spricht Esser vom sozialen Sinn. Diese Regeln können sowohl im institutionellen als auch im kulturellen Kontext entstanden sein. Eine…