Methodisch kontrolliertes Fremdverstehen

Die Autor*innen erläutern, dass die methodische Kontrolle des Fremdverstehens bedeutet, dass "Äußerung eines Untersuchten [...] im Kontext seiner Erzählungen" (S.31) und nicht im Kontext vorab gestellter Interpretationen gedeutet werden müssen. Das heißt (wenn ich das richtig verstehe); die Indexikalität des Gesagten bzw. die subjektiven Deutungsmuster oder "Relevanzsysteme" (ebd.) des Erforschten sollen sich durch dessen Darstellung selbst entfalten und auch nur innerhalb dieser Darstellung interpretiert werden (?).