Verletzbarkeit - Eine Soziologische Erkundung zwischen Sozialer Ordnung, Erfahrung und Zuschreibung

In den 1990er Jahren beginnt sich eine Bewegung zu formieren. Betroffene von sexueller Gewalt beschreiben sich selbst an im öffentlichen Diskurs als Überlebende und stehen der Betitelung Opfer von sexueller Gewalt oder auch Vergewaltigungsopfer kritisch gegenüber. Diese Selbstzuschreibung soll die Möglichkeit der aktiven Handlung sowie Haltung und die schwerwiegenden Auswirkungen auf das weitere Leben, welches nicht gelebt, „sondern eben nur überlebt[en]“ werden kann (NetzwerkBPlus 2011) deutlich machen. Des weiteren steht die Sichtbarmachung der eigenen Perspektive auf die Erfahrungen im…