Pierre Bourdieu prägt den Begriff des Kapitals als Notwendigkeit des Menschen, um sich im sozialen Raum zu positionieren. Das Handeln der Akteure wird dahingegen von seinem Kapitalvolumen bestimmt und entscheidet über dessen Stellung in der Gesellschaft. Daher bewirken die Kapitalformen das Zustandekommen einer Klassengesellschaft, geprägt von Konkurrenz und Chancenungleichheit. Bourdieu unterscheidet in drei wesentliche Kapitalformen.